Freeliner-Bernd-1

Freeliner

Dieses Beispiel habe ich von Bernd bekommen. Er hat sich den Freeliner 2014 zugelegt und schreibt darüber:

“Leider habe ich den Kampf mit der Krankenkasse verloren. Aber der Freeliner ist für meinen Gesundheitszustand ideal. Ich bin richtig mobil geworden.
Reichweite bis zu 60 km, wenn es ganz eben ist. Im hügeligen Gebiet sind gut 40 km erreichbar. Er läuft 20 km/h und so kann ich mit meiner Frau wandern oder Fahrrad fahren.

Demnächst kommt der Freeliner (Mai 2017) als Allradantrieb raus.

Das Rückenpositionierungssystem von Tarta habe ich letztes Jahr (2016) auf der REHA Care gesehen.”

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Kompressor

Kompressor

Diesen Kompressor habe ich mir schon vor vielen Jahren zugelegt und er hat mir ganz oft hilfreich zur Seite gestanden.

Betrieben wird er über den Zigarettenanzünder im Auto, ist erträglich laut und schafft bis zu 250 psi (über 17 bar). Unser viel größeres Gerät (230 V Anschluss) schafft mit Mühe 8 bar, womit meine Rollstuhlreifen nicht voll aufgepumpt werden können.

Das Gute an ihm ist seine Handlichkeit, dass er ohne Kessel auskommt und preislich unter 25 € zu bekommen ist (Stand 03.2017).

Er misst:

  • L x B x H = 27 x 17 x 10 cm
  • Länge Anschlußkabel ca. 275 cm
  • Schlauchlänge ca. 60 cm

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RoyPow-Netzteil-120W

Netzteil

Wie schon beim Kompressor geschrieben, war unser Kompressor zuhause zu schwach vom Enddruck her und so war ich auf der Suche nach einem Netzteil, mit dem wir den 12 V Kompressor auch ohne Zigarettenanzünder -Steckdose betreiben können.

Etwas unsicher war ich bei der Auswahl schon, weil ich so ohne weiteres nicht herausfinden konnte, wieviel Ampere bei 12 V nötig sind, um den Kompressor störungsfrei nutzen zu können.

Wir hatten Glück und die 10 A des Netzteils reichen aus.

Kosten ca. 30 € (Stand 03.2017)

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Ventura-Handschuh

Rollstuhlhandschuhe

Lange habe ich nach “funktionierenden” Handschuhen gesucht, die leicht an- und auszuziehen sind und einen exzellenten Grip am (nicht überzogenen) Greifreifen bieten.

Anfangs hatte ich sogenannte Rollstuhlhandschuhe, die ihren Namen nicht verdienen.

Seit ein paar Jahren nutze ich nur die Ventura Fahrradhandschuhe mit super Non-Slip-Noppen. Es gibt sie in verschiedenen Größen und in Halbfinger- und Vollfinger-Ausführung und bei mehreren Anbietern zu attraktiven Preisen (unter 10 € für die Halbfinger-Ausführung).

Kleine Schwäche ist der Klettverschluss am Handgelenk, aber die nehme ich gerne in Kauf.

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e-motion1

Rollstuhl (e-motion M12)

Mein Rollstuhl ist ein Fall für sich.

Vor 14 Jahren wurde er genehmigt, ein halbes Jahr später mit dem kraftverstärkenden e-motion Zusatzantrieb mit 2 Satz Wechselakkus ausgestattet. Das Aufladen erfolgt ohne Rollstuhl. Mehr dazu steht hier.

Obwohl meine Muskelkräfte inzwischen deutlich abgenommen haben und zusätzlich die Krankenkasse mehrfach eine Umversorgung durchführen wollte, bin ich aus drei Gründen immer noch nicht “umgestiegen”

  1. Um meinen Rollstuhl mit dem Ladeboy im Auto verstauen zu können, muss er zusammenfaltbar sein und darf im Rücken nicht zu hoch sein.
  2. Um meine Restmuskulatur weiter zu fordern, möchte ich weiter bei dieser Art Antrieb bleiben.
  3. Wir leben in einem Reihenhaus, die einzelnen Stockwerke erschließe ich mir mit einen Sitzlift von Hiro. Wenn ich vom Erdgeschoss in den 1. Stock möchte, rutsche ich vom Rollstuhl auf den Sitzlift. Der Rollstuhl verbleibt also - nahe der Lifthaltestelle - im Erdgeschoss. Dort gibt es für mich keine Möglichkeit für mich, im Rollstuhl verbleibende Akkus an ein Ladegerät anzuschließen und aufzuladen.

Das Nachfolgemodell des e-motion von Alber lässt aber leider keinen täglichen Akkuwechsel zu und scheidet damit aus. Alber hat mir gegenüber eingeräumt, dass sie für mich keine adäquate Lösung besitzen.

Inzwischen ist mein Modell aus der Ersatzteilversorgung heraus gefallen. Damit besteht für mich das Risiko, dass in einem Schadensfall ein Wechsel unumgänglich ist. Wie bitter!

Den ersten Rückschlag gab es schon, als das Ladegerät nach 12 Jahren durchbrannte. Ich hatte Glück und habe einen Ersatz bei Ebay gefunden. Die Krankenkasse hat die Kosten nicht übernommen, weil das Ganze nicht über ein Sanitätshaus gelaufen ist und das Gerät gebraucht war.

Aktuell bin ich zusammen mit den Firmen AAT Alber (Servo), Pro Activ (Traveler) und Sunrise Medical (Rückensystem Jay J3) und unserem örtlichen Sanitätshaus bei der Zusammenstellung eines neuen Rollstuhls.

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Ladeboy_s_2

Ladeboy

Schon über ganz viele Jahre nutze ich einen Ladeboy für das Einladen in den Kofferraum meines Falt-Rollstuhls (Traveller mit E-Motion) in den Kofferraum von Passat bzw. Touran.

Bei einem Wechsel des Automodells muss in der Regel nur die Adapterplatte ausgetauscht werden.

Natürlich muss es sich um einen Faltrollstuhl handeln. Das Gewicht ist auch begrenzt.

Mehr dazu in dem extra Abschnitt hier.

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Turny-Evo beim Ausfahren-k
Turny-Evo beim Hochfahren-k

Schwenk-Hub-Sitz Turny Evo

Wir haben einen Touran und benötigen eine Umsetzhilfe vom Rollstuhl auf den Beifahrersitz und zurück.

Er erleichtert den Ein- und Ausstieg, da der gesamte Autositz auf Fahrer- und Beifahrerseite aus dem Fahrzeug gefahren wird.

Wir haben gerade dieses System (mit dem BEV-Sitz) bei Individual Automobilsysteme in Hannover einbauen lassen. Nach ein paar kleinen Anpassungen (Sitzhöhe, Fahrweg, Hub) ist er jetzt eine geniale Hilfe für mich. Endlich kann ich wieder ohne Probleme vom Rollstuhl auf den Autositz rutschen (und auch zurück)!

Herzlichen Dank möchte ich auch dem Team von Individual Automobilsysteme aussprechen. Mit viel Geduld haben sie sich meine individuellen Anforderungen und Wünsche angehört und das System daraufhin perfekt angepasst und eingestellt.

Wir verlieren im Laufe unseres Lebens durch das Fortschreiten unserer Erkrankung immer wieder Fähig- und Fertigkeiten, die unsere Lebensqualität verringern.

Dieser Sitz von Autoadapt hat mir ein großes Stück Lebensqualität zurück gebracht.

Ich kann ihn mit der kabelgebundenen Bedieneinheit selbstständig ausfahren. Dabei geht er zuerst zu einer Startposition, ”biegt” von dort aus nach vorne um die B-Säule und fährt, nachdem er sich ganz aus dem Wagen gedreht hat, nach unten. Die Absenktiefe ist individuell einstellbar, so dass eine optimale Höhe für den Transfer vom Rollstuhl zum Sitz - und umgekehrt beim Aussteigen aus dem Auto - garantiert wird.

Für mich ist es ideal, wenn ich immer “von oben” “nach unten” rüberrutsche”.

Die optionalen Armlehnen lassen sich dabei nach hinten klappen.

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